Von Maryborough bin ich direkt nach Noosa Heads weiter gefahren und bin erstmal im Meer baden gegangen. Ohne Stingersuit ist das doch noch toller als mit, da nützt auch der tollste Strand nichts. Danach bin ich - wie es sich für einen ordentlichen Touri gehört - zur Visitor information und habe mich mit Maps eingedeckt. Abends habe ich mir dann ein Plätzchen direkt am Wasser gesucht, dort mein Schlafgemach aufgebaut und es den Australiern gleich getan und im Park an der Promenade mein Abendbrot gegessen. Heute morgen zum Frühstück gesellte sich dann ein Australier dazu, mit dem ich bestimmt noch eine Stunde übers Reisen geklönt habe. Er kam einfach vorbei gelaufen und hat mich gefragt, ob ich für ihn auch nen Kaffee hätte... :D Dann musste ich ihn aber irgendwann abwürgen, denn um 10 Uhr hatte ich mich bei einer Artgallery für Aboriginalarts angekündigt. Die Gallerie entpuppte sich als private Sammlung in einem Wohnhaus, das in einer traumhaft schönen Lage mit Privatstrand, Pool und allem Schnickischnacki stand. Das ganze hätte auch dem australischen "Schöner Wohnen" Magazin entsprungen sein können. Wow!! Jedenfalls wurde ich von einer ganz lieben Frau empfangen, die seit Jahren mit ihrem Mann überall auf dem Kontinent die Wüsten bereist und Aboriginies Familien besucht und so Stück für Stück ihre Kunstwerke zusammen sammeln. Zu jedem Bild hatte sie eine Geschichte zu erzählen sowie deren Bedeutung. Später haben wir dann Fotoalben von den Reisen gewälzt und sie hat mir alles mögliche zu der Kultur der Abos erklärt. Das war wirklich sehr beeindruckend! Und erst diese Bilder!! Ich bin ja eher ein Kunstbanause, aber das war wirklich toll! Ich hab die Bilder schon bei mir zuhause an der Wand hängen sehen. Jetzt weiß ich was gemeint ist, wenn sich jemand in Kunst verliebt oder Kunst harmonisch findet. ;-)
Dann bin ich in den Noosa National Park und habe mir die ganzen Surfer angeguckt. Nein, der Park ist nicht für die Surfer, aber die sind da auch und laufen die Klippen entlang immer auf der Suche nach der perfekten Welle. Sieht ja einfach aus, ist es aber glaube ich nicht. Werde ich aber auch nochmal ausprobieren. Und dann habe ich meine ersten beiden Koalas in freier Wildbbahn gesehen! Und der eine war sogar wach! :-) Mein Gott, die sind so süß! Und es ist ein Wunder, dass die nicht vom Baum fallen, wenn die so entspannt schlafen.
Und dann habe ich mich mit Jen und Nat, den beiden Australierinnen von der Sunshine Coast verabredet und bin zu denen gefahren. Sie wohnen ein Stück südlich von Mooloolaba (dieser Ortsname ist nicht so einfach auszusprechen, aber jetzt kann ich's) und sie haben mir ihren Strand vor der Tür gezeigt, an den ich morgen erstmal zum Baden fahre. Hier sind weder Quallen, noch Crocodile, noch Haie. Nur die Wellen sind heftig, aber dafür gibt es ja die von Lifesavern bewachten Badeabschnitte. Ansonsten sind wir Steak essen gegangen und sie haben mir ganz viele Tipps hier für die Umgebung gegeben. Wenn sie nicht arbeiten müssten, würden sie mitkommen und mir alles zeigen. ;-) Und sie haben mir ihre Waschmaschine gezeigt... das ist ein Angebot das man als Backpacker gerne annimmt! Wirklich süß die beiden.
So, jetzt geh ich schlafen, ich bin müde.
Gute Nacht
Franziska
Unsere Eindrücke, Erlebnisse und Fotos während unserer Reise durch Thailand, Vietnam, China, Australien und Neuseeland
Dienstag, 15. Februar 2011
Sonntag, 13. Februar 2011
Fraser Island
Die letzten 2 Tage habe ich einen Ausflug nach Fraser Islands gemacht, zur größten Sandinsel weltweit. Von Hervey Bay aus sind wir mit einer Gruppe per Fähre rübergefahren und auf der Insel gings mit dem "Insel-Geländebus" weiter. Ich bin ja echt froh, dort nicht selber gefahren sein zu müssen! Die Insel ist wunderschön und völlig anders als das was man hier sonst so sieht. Unterschiedliche Wälder (Regenwald und Nadelwälder), Süsswasserseen mitten in riesigen Dünen, tolle Farben, weitläufige Strände (80 Meilen lang), kristallklare Flüsse,... Der Strand wird dort übrigens als Highway benutzt. Baden konnte man am Strand leider nicht, denn vor der Insel wimmelt es nur so von Haien (und diesmal auch die mit dem großen Hunger!). aber dafür konnte man in die Seen springen. Komischerweise zählt der Strand vor Hervey Bay (der ist ja nur ca. 50 km von Fraser Island entfernt) wiederum zu den sichersten Australiens... Naja, die Australier werden wissen was sie tun. An diesem sichersten Strand der Welt habe ich mir aber dann den Fuss an einem Felsen aufgeschnitten. :( Ist eine blöde Stelle, aber heilt schon wieder.
Vor der Abfahrt nach Fraser Island haben Sonja und Björn übrigens ihre Sachen gepackt und wir gehen jetzt getrennte Wege. Die Entscheidung hat lange gedauert, war aber die richtige, denke ich. Ich bin seitdem auch wieder etwas entspannter. :) Jetzt bin ich erstmal allein mit dem Camper unterwegs, aber wir werden mal sehen, was sich noch so ergibt. Auf Fraser Island hab ich von 2 Australierinnen schon eine Einladung bekommen, sie an der Sunshine Coast zu besuchen, sie wollen mit mir dann mal ein vernünftiges Ozzi Barbie am Strand machen. :) Die beiden waren völlig enttäuscht, dass es abends auf der Insel kein australisches BBQ gab, sondern mexikanisch...
So, ich ich muss erstmal weiter, viele Grüsse aus Maryborough.
Franziska
Vor der Abfahrt nach Fraser Island haben Sonja und Björn übrigens ihre Sachen gepackt und wir gehen jetzt getrennte Wege. Die Entscheidung hat lange gedauert, war aber die richtige, denke ich. Ich bin seitdem auch wieder etwas entspannter. :) Jetzt bin ich erstmal allein mit dem Camper unterwegs, aber wir werden mal sehen, was sich noch so ergibt. Auf Fraser Island hab ich von 2 Australierinnen schon eine Einladung bekommen, sie an der Sunshine Coast zu besuchen, sie wollen mit mir dann mal ein vernünftiges Ozzi Barbie am Strand machen. :) Die beiden waren völlig enttäuscht, dass es abends auf der Insel kein australisches BBQ gab, sondern mexikanisch...
So, ich ich muss erstmal weiter, viele Grüsse aus Maryborough.
Franziska
Mittwoch, 9. Februar 2011
Bundaberg & Co.
Nach den Whitsunday Islands haben wir wieder den Weg Richtung Süden angetreten mit diversen Zwischenstops z.B. in Rockhampton, Gladstone, Agnes Water und Town of 1770, wo wir auch die letzte Nacht gecampt haben. Die letzten beiden Orte sind 2 ganz verschlafene Strandorte, wobei letztere kaum den Namen Town of... verdient hat - mit 56 Einwohnern! Beide Orte sind auch perfekt zum Surfen, Tauchen und Schnorcheln, aber leider spielt das Wetter hier gerade noch nicht so mit. Die Tauchboote zu den Riffs und Lagunen sind heute nicht rausgefahren, weil es Starkwindwarnungen und reichlich Regen gab. :( Ist besonders schade, denn hier hätte ich zum Außenriff fahren können und an der "grossen Wand" des Great Barrier Reefs tauchen können. (Sorry Papa, aber das ist wohl Grund genug, um doch nochmal wieder herkommen zu müssen!).Dann haben wir auf den Spuren von James Cook und seiner Endeavour noch einige Lookouts angeguckt und sind im Anschluss weiter nach Bundaberg (Bundy) gefahren. Na, kennt den Ort jemand?? Genau, wir haben die Distillerie besichtigt und natürlich hinterher den Rum probiert. Nach 2 Gläsern war ich dann auch gleich recht fröhlich! ;-) Aber, jetzt haltet euch mal fest: im Jahr setzt diese Distillerie 35 Mio. Flaschen ab (die meisten davon sind 0,7Liter Flaschen), 96% davon trinken die Australier selbst !!!!, 3% gehen nach Neuseeland und 1% werden in den Rest der Welt exportiert. Und Australien hat gerade mal 22 Mio. Einwohner!!! Dann kommen von diesen 22 Mio. EInwohner ja sicherlich nicht alle als Rumtrinker in Frage... Mein Gott, die müssen was an Alkoholprävention unternehmen!! Das ist ja nicht mehr feierlich. Aber in einem Land in dem es an jedem Highway und überall Drive-Inns für Alkohol gibt wundert mich das auch nicht mehr.
In diesem Sinne: Prost!
In diesem Sinne: Prost!
Montag, 7. Februar 2011
So, nachdem wir hier nun die letzte Woche wegen Yasi fröhlich mit hoch und runter fahren verbracht haben, haben wir gestern mal wieder das Urlaubsprogramm gestartet und einen 2-tägigen Segeltörn zu den Whitsunday Islands gemacht. Auf dem Weg dorthin (wir mussten ja wieder etwas in den Norden hoch dafür)sah die Landschaft aus als wenn einer mit einem großen Kamm die Vegetation in eine Richtung gekämmt hat. Zuckerrohrfelder, Palmen, usw. hingen komplett in eine Windrichtung. Der Zyklon war wirklich heftig, aber zum Glück waren wir weit genug im Süden, um nur die leichten Ausläufer abzubekommen. Aber das wussten wir ja vorher auch nicht, also haben wir genauso gezittert wie die Anwohner in Cairns. Keiner wusste was genau auf uns zu kommt und bei der Berichterstattung, die da den ganzen Tag und Nacht im TV lief war man sowieso aufs schlimmste vorbereitet. Aber es ist ja alles gut gegangen.
In Airlie Beach haben wir dann die Tour gebucht und wollten dann in der Lagoon baden gehen, aber die war leider noch geschlossen, denn es wurden wohl noch Quallen aus dem Wasser gefischt, die beim Zyklon rübergeschwappt sind.
Nächsten Morgen gings dann um 8 Uhr los. Wir sind auf der Waltzing Matilda mit insgesamt 14 Leuten gesegelt. Kaum waren wir unterwegs, fings auch schon an zu regnen. Und so gings dann auch den ganzen Tag weiter: SOnne, Regen, Regen, Regen, Sonne, Regen,...... Beim Schnorcheln hatten wir dann Sonne, allerdings konnte man so gut wie nichts sehen. Yasi hat das Meer so aufgewühlt, dass sogar überall so eine Art Blütenstaubteppich von den Korallen herumschwamm. aber trotzdem wars ganz schön, eine "Abkühlung" im ca. 30° C warmen Meer zu bekommen.sonst kann man hier ja nicht baden, aber auf dem Segelboot gabs natürlich Stingersuits zum Schnorcheln. Dann war der White Heaven Beach das nächste Ziel. Den Aussichtspunkt haben wir noch trockenen Fusses erreicht, aber dann auf dem Weg zum Strand runter öffnete sich der Himmel und es fing so heftig an zu regnen, dass wir innerhalb kürzester Zeit pudelnass waren. Also, der White Heaven Beach ist bestimmt schön bei Sonne... Naja, aber so haben wir zumindest Fotos, die sich von denen aller anderen Besucher dort unterscheiden. :) Abends gabs dann lecker essen, der Skipper hat an Deck BBQ gemacht, wir haben den Blick in die Sterne genossen und sind relativ früh schlafen gegangen. Nächsten Morgen wurden wir dann von einem Husten geweckt - Würfelhusten über die Reling. Uns ist das zum Glück erspart geblieben. Wir waren ja schon abgehärtet von der thailändischen Fährfahrt. Nach dem Frühstück gings dann los zu unterschiedlichen Schnorchelplätzen, u.a. an eine paradiesisch schöne Sandbank. Und diesmal konnten wir auch wieder etwas sehen. Auf der Sandbank haben wir sogar einen kleinen Riffhai gesehen, der direkt an den strannd geschwommen kam. Und riesige Schildkröten haben wir gesehen! Andere haben sich dort einfach nur in die Sonne gesetzt und brutzeln lassen. Schatten gibts ja logischerweise nicht auf ner Sandbank. Ich war froh, dass ich mit meinem Ganzkörperkondom im Wasser rumspaddeln konnte. Die Sonne ist so heftig hier! Ich weiß gar nicht wie andere es aushalten in der Sonne zu liegen. Ich habe jetzt -ohne in der Sonne gelegen zu haben UND mit australischer Sonnencreme eingecremt - auch einen Sonnenbrand. Danach gings dann langsam wieder zurück und nachmittags haben wir wieder in Airlie Beach angelegt. Mit dem Auto sind wir dann wieder in Richtung Süden aufgebrochen. Jetzt mmüssen wir morgen erstmal ein gutes Stück weiterfahren. Bis Rockhampton kommt jetzt eigentlich nichts spektakuläres. Und dann sehen wir mal weiter.
Es ist übrigens ganz witzig: auf jedem Campingplatz auf dem wir übernachten machen wir Bekanntschaft mit neuen Tieren. Gestern saßen giftgrüne Killerfrösche im Waschbecken. Sonja und Björn wollten die mit einem Stock vertreiben, aber die haben den Stock angegriffen! Ok, Zähne haben wir dann woanders geputzt. Sonst sitzen wir immer noch draußen vorm Camper bevor wir schlafen gehen und hören es plötzlich um uns hherum rascheln. Meist sind es dann irgendwelche kleinen Tierchen mit Fell und kullerrunden Augen (die ich aber noch nie gesehen habe) oder mal sind es riesige Vögel, die in den Bäumen um uns herum sitzen, oder im schlimmsten Fall hartnäckige Moskitos und Fliegen. Aber es gibt jeden Abend eine Überraschung. Heute morgen zum Frühstück habe ich bunte Papageien fotografiert. Und eben ist ein großer laut schimpfender Kakadu über mich rüber geflogen.
Liebe Grüße aus Downunder!
Und Prost, ich trink jetzt nen Goon
Franzi
In Airlie Beach haben wir dann die Tour gebucht und wollten dann in der Lagoon baden gehen, aber die war leider noch geschlossen, denn es wurden wohl noch Quallen aus dem Wasser gefischt, die beim Zyklon rübergeschwappt sind.
Nächsten Morgen gings dann um 8 Uhr los. Wir sind auf der Waltzing Matilda mit insgesamt 14 Leuten gesegelt. Kaum waren wir unterwegs, fings auch schon an zu regnen. Und so gings dann auch den ganzen Tag weiter: SOnne, Regen, Regen, Regen, Sonne, Regen,...... Beim Schnorcheln hatten wir dann Sonne, allerdings konnte man so gut wie nichts sehen. Yasi hat das Meer so aufgewühlt, dass sogar überall so eine Art Blütenstaubteppich von den Korallen herumschwamm. aber trotzdem wars ganz schön, eine "Abkühlung" im ca. 30° C warmen Meer zu bekommen.sonst kann man hier ja nicht baden, aber auf dem Segelboot gabs natürlich Stingersuits zum Schnorcheln. Dann war der White Heaven Beach das nächste Ziel. Den Aussichtspunkt haben wir noch trockenen Fusses erreicht, aber dann auf dem Weg zum Strand runter öffnete sich der Himmel und es fing so heftig an zu regnen, dass wir innerhalb kürzester Zeit pudelnass waren. Also, der White Heaven Beach ist bestimmt schön bei Sonne... Naja, aber so haben wir zumindest Fotos, die sich von denen aller anderen Besucher dort unterscheiden. :) Abends gabs dann lecker essen, der Skipper hat an Deck BBQ gemacht, wir haben den Blick in die Sterne genossen und sind relativ früh schlafen gegangen. Nächsten Morgen wurden wir dann von einem Husten geweckt - Würfelhusten über die Reling. Uns ist das zum Glück erspart geblieben. Wir waren ja schon abgehärtet von der thailändischen Fährfahrt. Nach dem Frühstück gings dann los zu unterschiedlichen Schnorchelplätzen, u.a. an eine paradiesisch schöne Sandbank. Und diesmal konnten wir auch wieder etwas sehen. Auf der Sandbank haben wir sogar einen kleinen Riffhai gesehen, der direkt an den strannd geschwommen kam. Und riesige Schildkröten haben wir gesehen! Andere haben sich dort einfach nur in die Sonne gesetzt und brutzeln lassen. Schatten gibts ja logischerweise nicht auf ner Sandbank. Ich war froh, dass ich mit meinem Ganzkörperkondom im Wasser rumspaddeln konnte. Die Sonne ist so heftig hier! Ich weiß gar nicht wie andere es aushalten in der Sonne zu liegen. Ich habe jetzt -ohne in der Sonne gelegen zu haben UND mit australischer Sonnencreme eingecremt - auch einen Sonnenbrand. Danach gings dann langsam wieder zurück und nachmittags haben wir wieder in Airlie Beach angelegt. Mit dem Auto sind wir dann wieder in Richtung Süden aufgebrochen. Jetzt mmüssen wir morgen erstmal ein gutes Stück weiterfahren. Bis Rockhampton kommt jetzt eigentlich nichts spektakuläres. Und dann sehen wir mal weiter.
Es ist übrigens ganz witzig: auf jedem Campingplatz auf dem wir übernachten machen wir Bekanntschaft mit neuen Tieren. Gestern saßen giftgrüne Killerfrösche im Waschbecken. Sonja und Björn wollten die mit einem Stock vertreiben, aber die haben den Stock angegriffen! Ok, Zähne haben wir dann woanders geputzt. Sonst sitzen wir immer noch draußen vorm Camper bevor wir schlafen gehen und hören es plötzlich um uns hherum rascheln. Meist sind es dann irgendwelche kleinen Tierchen mit Fell und kullerrunden Augen (die ich aber noch nie gesehen habe) oder mal sind es riesige Vögel, die in den Bäumen um uns herum sitzen, oder im schlimmsten Fall hartnäckige Moskitos und Fliegen. Aber es gibt jeden Abend eine Überraschung. Heute morgen zum Frühstück habe ich bunte Papageien fotografiert. Und eben ist ein großer laut schimpfender Kakadu über mich rüber geflogen.
Liebe Grüße aus Downunder!
Und Prost, ich trink jetzt nen Goon
Franzi
Mittwoch, 2. Februar 2011
Yasi ist ueberstanden
So, nur mal eine kurze Entwarnung zwischendurch, der Zykon ist ueberstanden. Heute morgen fiel die Anspannung und grosse Erleichterung ist bei allen eingetreten. Die angerichteten Schaeden liegen weit unter den Erwartungen, Cairns ist auch mit einem blauen Auge davon gekommen. Aber trotzdem hat es 3 Staedte ca. 200 - 300 km noerdlich von hier schwer getroffen. Gott sei dank war ich in Sarina, Sonja und Bjoern sind sogar noch weiter nach Rockhampton (noch 300 km weiter suedlich), das war mir jedoch wiederum zu gefaehrlich bei den eintretenden Sturmboen mit einem Campervan mit Hightop dort hinzufahren, ohne zu wissen, ob man da noch Uebernachtungsmoeglichkeiten findet... Aber so muss jeder fuer sich selbst entscheiden. Ist ja alles gut gegangen. Danke, dass ihr an uns gedacht habt, das hat bestimmt geholfen. :) Hab die Nacht zusammen mit Australiern in einem Motelzimmer verbracht und wir haben uns gegenseitig abgelenkt. So, nun muss erstmal neu geplant werden, es ist nach wie vor heavy rain und Sturmflut angesagt und das ist nicht das guenstigste Wetter fuer 3 Leute in einem Campervan. Aber alles ist gut! :D
Viele liebe Gruesse,
bis bald
Franziska
Viele liebe Gruesse,
bis bald
Franziska
Samstag, 29. Januar 2011
Der Roadtrip kann starten
Da habe ich beim letzten Bericht ganz vergessen vom Highlight zu berichten: Ich war am Great Barrier Reef tauchen. Ich habe so einen Tagestrip mitgemacht und war auf insgesamt 3 Tauchgängen. Es war wieder völlig anders als das was ich vorher in Asien gesehen habe. Beim 1. Tauchgang war ich fast etwas enttäuscht, weil ich in Thailand viel buntere und vielfältigere Korallen gesehen habe, aber die beiden Tauchgänge danach haben alles getoppt! Wir haben riesige Korallenriffe gesehen und sogar Haie! 5 Weiße Riffhaie, so ca. 1,5 m lang, wunderschöne Tiere und auch gar nicht gefährlich. Wie ich gerade feststelle, fällt mir gerade schon wieder schwer zu beschreiben, wie beeindruckend es wirklich war. Manchmal glaube ich wir haben echt schon zuviel gesehen und manchmal nimmt man das gar nicht mehr so als etwas besonderes wahr. Man muss sich immer wieder bewusst machen, wie sehr wir das hier gerade geniessen "müssen". Hört sich vielleicht blöd an, ist aber so.
Jedenfalls haben wir jetzt seit gestern das Auto und sind jetzt auf eigene Faust unterwegs. Und gleich unser erster Stop zum Übernachten war ein Volltreffer. Wir sind von Cairns aus Richtung Südwesten einwenig ins Landesinnere gefahren nach Mareeba in einen Nature Park namens Granite Gorge. Und als wir dort ankamen (ca. 30 Std. vor der Dämmerung - ab der Dämmerung sollte wegen Kängeroos nämlich ganz dringend nicht mehr gefahren werden) sprangen uns gleich Wallabies (kleine Mini-Kängäroos) entgegen! Die waren so süß und haben sich füttern lassen! Da haben wir dann auch endlich begriffen, dass wir jetzt in Downunder sind. Und die Landschaft war so unglaublich schön dort! Wir saßen auf riesigen, runden Felsen, die aus der Erde ragten, in der Abendsonne und haben die kleinen süßen neugierigen Wallabies gefüttert. Danach haben wir noch unser Auto zum schlafen umgebaut, Abendbrot unterm Sternenhimmel gegessen und die funkelnde Käseglocke über uns bewundert. Das war ein wunderschöner Abend. Nachdem wir früh ins Bett gegangen sind und auch wieder früh aufgestanden sind gings dann weiter Richtung Süden durch die atherton Tablelands durch hügeliges grünes Weiderland (so stelle ich mir eigentlich eher NZ vor) und zwischendurch konnte immer wieder ein Wasserfall im Dschungel bewundert werden. Diesmal sind wir etwas früher auf dem nächsten Stellplatz eingekehrt und sind im Fluss baden gegangen (hier gabs nämlich keine Duschen) und haben den öffentlichen Gasgrill angeschmissen. Eingedeckt mit Mückenkerzen, Moskitospray und langen Klamottensitzen wir dann mitten im Dunkeln und werden von unterschiedlichsten Tierchen besucht, bis wir dann relativ früh ins Bett kriechen und dann auch entsprechend früh aufstehen, denn wenn die Sonne aufs Auto scheint, ist es darin nicht mehr auszuhalten. So hab ich mir Australien vorgestellt!! Und es ist toll!
Also, bis zum nächsten Bericht...
Franzi
Jedenfalls haben wir jetzt seit gestern das Auto und sind jetzt auf eigene Faust unterwegs. Und gleich unser erster Stop zum Übernachten war ein Volltreffer. Wir sind von Cairns aus Richtung Südwesten einwenig ins Landesinnere gefahren nach Mareeba in einen Nature Park namens Granite Gorge. Und als wir dort ankamen (ca. 30 Std. vor der Dämmerung - ab der Dämmerung sollte wegen Kängeroos nämlich ganz dringend nicht mehr gefahren werden) sprangen uns gleich Wallabies (kleine Mini-Kängäroos) entgegen! Die waren so süß und haben sich füttern lassen! Da haben wir dann auch endlich begriffen, dass wir jetzt in Downunder sind. Und die Landschaft war so unglaublich schön dort! Wir saßen auf riesigen, runden Felsen, die aus der Erde ragten, in der Abendsonne und haben die kleinen süßen neugierigen Wallabies gefüttert. Danach haben wir noch unser Auto zum schlafen umgebaut, Abendbrot unterm Sternenhimmel gegessen und die funkelnde Käseglocke über uns bewundert. Das war ein wunderschöner Abend. Nachdem wir früh ins Bett gegangen sind und auch wieder früh aufgestanden sind gings dann weiter Richtung Süden durch die atherton Tablelands durch hügeliges grünes Weiderland (so stelle ich mir eigentlich eher NZ vor) und zwischendurch konnte immer wieder ein Wasserfall im Dschungel bewundert werden. Diesmal sind wir etwas früher auf dem nächsten Stellplatz eingekehrt und sind im Fluss baden gegangen (hier gabs nämlich keine Duschen) und haben den öffentlichen Gasgrill angeschmissen. Eingedeckt mit Mückenkerzen, Moskitospray und langen Klamottensitzen wir dann mitten im Dunkeln und werden von unterschiedlichsten Tierchen besucht, bis wir dann relativ früh ins Bett kriechen und dann auch entsprechend früh aufstehen, denn wenn die Sonne aufs Auto scheint, ist es darin nicht mehr auszuhalten. So hab ich mir Australien vorgestellt!! Und es ist toll!
Also, bis zum nächsten Bericht...
Franzi
Mittwoch, 26. Januar 2011
Jetzt haben wir doch einen Camper!
So, das Blatt hat sich nun völlig gewendet. Eigentlich hatten wir schon gar keinen Elan mehr weiter nach einem Camper zu suchen, weil hier so unverschämte Preise verlangt werden und das trotz low season. Und die Alternativlösungen hätten uns alle nicht so richtig glücklich gemacht. Und dann haben wir mehr oder weniger zufällig in einer Agentur an der wir vorbei gelaufen sind nachgefragt und die haben uns tatsächlich ein super Angebot gemacht! Naja 2 Stunden später haben wir dann auch gebucht und unterschrieben. Wir bekommen jetzt am Freitag also einen Camper für 3 Leute und werden damit innerhalb 4 Wochen nach Sydney runterdüsen und haben alle Freiheiten die wir brauchen. Auf Dauer wird es zu dritt (Sonjas Freund Björn kommt heute hier an) zwar sicherlich etwas eng werden, aber auch dafür gibts Lösungen. Wir sind auf jedenn Fall glücklich, dass wir jetzt einn Auto haben und uns selber versorgen können. Wir können darin kochen, der hat nen Wassertank, Kühlschrank, Campingausrüstung,... Und zum Schlafen (und Duschen) können hier die Restareas oder Campingsites in Nationalparks angefahren werden. *freu* Hoffentlich wird Hoschi nicht eifersüchtig...
Naja und dann haben wir noch knapp 6 Wochen für Australien übrig und werden dann erst in Sydney entscheiden, wie es weiter gehen soll. Aber rein theoretisch ist dann auch noch genug Zeit von Adelaide aus in Red Centre zu fahren und doch noch den Uluru zu besuchen. Auf den Uluru selber bin ich zwar nicht soooo scharf, aber ich glaube der Weg dorthin durchs Outback ist alleine schon eine unvergessliche Erfahrung. Aber das sehen wir dann. Tasmanien steht da unten auch noch auf unserer To-do-Liste.
So, bis bald
viele liebe Grüße aus Downunder!
Naja und dann haben wir noch knapp 6 Wochen für Australien übrig und werden dann erst in Sydney entscheiden, wie es weiter gehen soll. Aber rein theoretisch ist dann auch noch genug Zeit von Adelaide aus in Red Centre zu fahren und doch noch den Uluru zu besuchen. Auf den Uluru selber bin ich zwar nicht soooo scharf, aber ich glaube der Weg dorthin durchs Outback ist alleine schon eine unvergessliche Erfahrung. Aber das sehen wir dann. Tasmanien steht da unten auch noch auf unserer To-do-Liste.
So, bis bald
viele liebe Grüße aus Downunder!
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